Nachrichten - Interview mit Frank Behrendt: Liebe dein Leben und nicht deinen Job

Interview mit Frank Behrendt: Liebe dein Leben und nicht deinen Job

Heute erscheint das Buch "Liebe dein Leben und nicht deinen Job"von Frank Behrendt.

Herr Behrendt beschreibt darin seine Sicht auf die Veränderung der Werte unserer Lebens- und Arbeitswelt.

Die steigenden Zahlen arbeitsbedingter psychischer Erkrankungen und die damit verbundenen persönlichen und wirtschaftlichen Folgen machen ein Überdenken der bisherigen Strukturen notwendig.

Aufgrund unserer tiefe Überzeugung, dass die Unternehmenslandschaft zeitnah den Wert des Menschen als Mensch und nicht als Produktionsfaktor Wiederentdecken muss, haben wir Herrn Behrendt einige Fragen stellen wollen:

10 Fragen zu Ihren 10 Ratschlägen

BVBH: Sie haben heute Ihr Buch „Liebe dein Leben und nicht deinen Job“ veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch! Sie beschreiben darin, dass wir unsere Werte genauer überdenken sollten. Warum?

FRANK BEHRENDT: Weil jeder zweite Arbeitnehmer nach neuesten Umfragen unzufrieden mit seinem Leben und seinem Job ist. Das finde ich extrem bedenklich. Und Unzufriedenheit ist definitiv nichts, was gesund ist. Im Gegenteil. Die gute Nachricht: Jeder kann selbst etwas dafür tun, diesen Zustand zu ändern.

BVBH: Gerade in Agenturen gehören Überstunden zum Alltag. Ist Ihre Branche besonders durch Burnout-Erkrankungen gegeißelt.

FRANK BEHRENDT: Nein, das wäre zu pauschal geurteilt. Natürlich ist die Dienstleitungsbranche generell dadurch gekennzeichnet, dass man den workload nicht nach Plan erledigen kann. Das bringt das Geschäft mit Kunden und die zunehmende Schnelligkeit in allen Bereichen mit sich. Burn-out Erkrankungen gibt es überall und sie müssen sehr ernst genommen werden. Am wichtigsten ist aus meiner Sicht die Prävention, es also erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Der Weg, den ich für mich gefunden habe und den ich in meinem Buch darlege ist ein Beispiel, wie das gehen kann.

BVBH: Sie werden als »Guru der Gelassenheit« oder »Lord des Loslassens« bezeichnet. Wenn es mal stressig ist und die Stimmung angespannt – wie sieht Ihre Sofort-Maßnahme für Entspannung aus?

FRANK BEHRENDT: Raus aus der Situation, ein Break machen, vor die Tür gehen, etwas anderes tun. Gerade in Stresssituationen muss man umschalten, um dann mit Abstand und klarem Kopf die Aufgabe optimal zu bearbeiten. Viele rennen im Tunnel in die falsche Richtung weil sie vergessen den Kopf hochzunehmen um zu schauen, wo das Licht ist.

BVBH: In einem Interview hieß es, Sie wünschten sich, dass Ihre Mitarbeiter glückliche Menschen sind und eine gute Balance zwischen Arbeit und Privat hinbekommen. Was können Menschen mit Führungsverantwortung dafür tun?

FRANK BEHRENDT: Emphatisch sein. Sich für ihre Mitarbeiter interessieren, auf sie achten. Wir sind doch alle Menschen mit Gefühlen, die gilt es zu berücksichtigen. Und ein guter Chef hat Verständnis, ist nah bei seinen Mitarbeitern und macht auch mal etwas möglich, was eigentlich nicht geht. Meine Erfahrung ist: Wenn Du für deine Leute da bist und ihnen hilfst, tun sie das auch für dich. Ich hätte in meiner Karriere gar nichts erreicht, wenn ich nicht fantastische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehabt hätte. Das habe ich mir immer klar gemacht und hatte deshalb immer gerne ein offenes Ohr für die mir anvertrauten Menschen, ihre Sorgen und Nöte. Gemeinsam haben wir immer einen guten Weg gefunden, der für alle gangbar war.

BVBH: Sie haben gesagt, dass Sie sich in Bewerbungsgesprächen eher für andere Dinge interessieren als rein fachliche. Wonach fragen Sie zum Beispiel?

FRANK BEHRENDT: Das stimmt. Ich frage nie, was alle fragen. Mich interessieren die kleinen Dinge, das besondere, das einen Menschen ausmacht. Zum Beispiel wer der Held seiner Jugend war, welche Lieblingsserie er oder sie geschaut hat. Kürzlich habe ich mit jemand eine Stunde über Luke Skywalker und Star Wars gesprochen, Da wusste ich am Ende mehr da´ber wie der Bewerber tickt, als wenn ich den Lebenslauf abgefragt hätte, den ich ja schon kannte aus der Unterlage.

BVBH: Für gute Laune und Wohlbefinden sorgt auch Ihr Bürohund Ben. Freuen sich Ihre Mitarbeiter darüber genauso – und denken Sie, dass sich dadurch ihre Motivation und Kreativität verbessern?

FRANK BEHRENDT: Absolut. Ich bin mit Tieren groß geworden, ich habe sie immer als Bereicherung erlebt. Ben gehört unserer Kollegin Birgit, ein wunderbares Tier, der mir sogar in einer kleinen Tasche die Post bringt für ein Leckerli (lacht). Mein eigener Hund, eine kleine französische Bulldogge namens Fee kommt auch gerne zu Besuch, besonders wenn im Nachbarbüro die kleine Happy da ist. Sie sehen, bei uns gehören Hunde ganz natürlich dazu zu unserer Agenturfamilie.

BVBH: Was glauben Sie – ist ein Bürohund nur „etwas“ für junge und hippe Unternehmen – oder wäre das auch für Dieter Zetsche spannend?

FRANK BEHRENDT: Dieter Zetsche ist ein super Typ und herausragender Manager. Wenn ich richtig informiert bin, schlägt sein Herz besonders für Pferde. Aber unabhängig davon was man oder er selber mag, wichtig ist, dass sich alle im Unternehmen damit wohlfühlen. Und das ist naturgemäß in kleineren Einheiten einfacher abzuklären als in sehr komplexen internationalen Unternehmen. In großen Strukturen muss man die Interessen sehr vieler Menschen berücksichtigen, es muss einheitliche Spielregeln für alle geben, eine echte Herausforderung für jeden Manager.

BVBH: Was würden Sie tun, wenn ein Mitarbeiter sich gegen einen Bürohund ausspricht – zum Beispiel wegen einer Allergie?

FRANK BEHRENDT: Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen und kein Zoo – deshalb müssen in einem Büro die Interessen der Angestellten im Vordergrund stehen. Wenn ein Mitarbeiter unter der Anwesenheit eines Bürohundes leidet, müssen wir im Interesse des Kollegen eine Entscheidung treffen, notfalls auch gegen den Hund. Wir haben zum Glück verschiedene Etagen, so dass man das Problem durch einen Umzug des Hundehalters einfach lösen könnte.

BVBH: Woran zeigt sich der Image-Wandel zu neuen Arbeitsweisen in den Unternehmen? Ist das nur in Deutschland so – und sind wir „Vorreiter“ oder „Spätzünder“?

FRANK BEHRENDT: Also Vorreiter sind wir da sicher nicht. In den US-Startups geht es schon seit Jahren anders zu, auch in den Skandinavischen Ländern ist man weit vorne mit dabei. Aber auch bei uns tut sich viel, nicht nur in den Deutschland-Ablegern von hippen US-Companies. Die Personalverantwortlichen in den Unternehmen machen viel. Ich war kürzlich auf der Jahrestagung der Personalberatung Kienbaum zum Thema neue Arbeitswelten. Das war hochspannend und ich ging nach Hause mit dem guten Gefühl, dass wir hier in Deutschland auf dem richtigen Weg sind.

BVBH: Wenn Sie auf Ihre langjährige Erfahrung mit so vielen Menschen zurückblicken: Woran erkenne ich – rechtzeitig – dass ich im Hamsterrad stecke?

FRANK BEHRENDT: Die Warnlampen leuchten oft sehr früh. Meisten sagen es einem die Menschen im direkten Umfeld. Sie merken als erste, wenn sich jemand verändert, gereizt ist, schlecht schläft. Und an sich selbst merkt man es auch. Man ist lustlos, hat keine Motivation mehr ins Büro zu gehen, vernachlässigt Freunde. Und wenn selbst der Urlaub einen nicht mehr entspannt, ist es höchste Zeit den Hebel umzulegen.

BVBH:  Vielen Dank für das Interview Herr Behrendt!

"Liebe dein Leben und NICHT deinen Job" Das Buch. Ab 12.09.16

http://www.randomhouse.de/Buch/Liebe-dein-Leben-und-nicht-deinen-Job./Frank-Behrendt/e503643.rhd

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